Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 14. Juli 2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese AGB gelten für die Nutzung der Software-Plattform LumaSite (lumasite.de), betrieben von:

Tobias Lochau
Teltower Straße 15
14109 Berlin
Deutschland
E-Mail: lumasitesupport@gmail.com

2. Leistung

LumaSite ist eine Web-Anwendung, mit der Nutzer KI-gestützt Websites für lokale Betriebe erstellen, bearbeiten und hosten sowie öffentlich verfügbare Informationen über Betriebe in ihrer Region recherchieren können. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif und wird über ein Guthaben-System (»Credits«) gesteuert. Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit, schulden jedoch keine unterbrechungsfreie Erreichbarkeit.

3. Vertragsschluss, Tarife und Zahlung

Der Vertrag über den kostenlosen Tarif kommt mit der Registrierung zustande. Kostenpflichtige Abonnements (derzeit Starter 19 €/Monat, Pro 49 €/Monat) werden über den Zahlungsdienstleister Stripe abgeschlossen und monatlich im Voraus abgerechnet. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus.

4. Credits

Credits werden monatlich gemäß Tarif gutgeschrieben, sind nicht übertragbar, nicht auszahlbar und verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats. Schlägt eine Generierung aus technischen Gründen fehl, werden die dafür abgezogenen Credits automatisch erstattet.

5. Laufzeit, Kündigung, Datenexport

Abonnements verlängern sich monatlich und sind jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündbar. Nach Ende eines Abonnements bleiben erstellte Websites 90 Tage exportierbar (HTML-Export); danach werden sie gelöscht. Das Hosting erstellter Websites setzt ein aktives Konto voraus.

6. Widerrufsrecht für Verbraucher

Widerrufsbelehrung

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (lumasitesupport@gmail.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen. Zur Wahrung der Frist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs: Im Falle eines wirksamen Widerrufs erstatten wir alle erhaltenen Zahlungen unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen, über dasselbe Zahlungsmittel.

Erlöschen des Widerrufsrechts: Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über die Lieferung digitaler Inhalte, wenn wir mit der Ausführung begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnen, und Sie Ihre Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt haben (§ 356 Abs. 5 BGB). Diese Zustimmung erteilen Sie beim Kauf.

7. Pflichten der Nutzer, Inhalte

Bei Verstößen dürfen wir betroffene Inhalte entfernen und Konten sperren; bei schweren Verstößen auch fristlos kündigen. Sie stellen uns von Ansprüchen Dritter frei, die auf von Ihnen eingestellten Inhalten beruhen.

8. Nutzungsrechte

An den für Sie generierten Websites erhalten Sie ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht einschließlich des Rechts zur Weitergabe an Ihre Endkunden. Die zugrunde liegende Plattform, Vorlagen und Systeme bleiben unser Eigentum.

9. Haftung

Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Für die rechtliche Zulässigkeit der durch Nutzer erstellten Inhalte und deren geschäftliche Verwendung übernehmen wir keine Haftung.

10. Änderungen dieser AGB

Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen. Über Änderungen informieren wir per E-Mail mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten; widersprechen Sie nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Hierauf weisen wir in der Mitteilung hin.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen ihres Aufenthaltsstaats entzogen wird. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.